Unser kommender U14-Trainer Thorsten Heck im Gespräch

Thorsten_Heck

Du gehst nun in dein drittes Jahr hier bei RW Walldorf. Wie lief die letzte Saison?

Wir waren auf einem guten Weg mit der U13 in der Gruppenliga Darmstadt. Nach einem erfolgreichen Start mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen wurde dann leider die Saison zunächst unter- und später dann abgebrochen. Wir hatten mit den 2008ern und zwei jüngeren Ausnahmetalenten ein vielversprechendes Team und das Ziel um die Meisterschaft mitzuspielen. Der Höhepunkt der leider viel zu kurzen Saison war das Trainingslager in den Herbstferien, was glücklicherweise stattfinden konnte.


Ist das auch der Grund den Jahrgang 2008 weiter in die C-Jugend zu begleiten?

Ja, es macht großen Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Zudem haben wir im Winter noch zwei talentierte Spieler dazu bekommen. Ich kann es kaum erwarten den Jahrgang nun endlich mal komplett gemeinsam auf dem Platz gegen andere starke Teams zu sehen. Zudem ist das Teil der Ausbildungsphilosophie von RW Walldorf, die Jahrgänge länger als ein Jahr zu begleiten. Ich plane deshalb den Schritt in den „richtigen“ Fußball auf dem 11er Feld zu gehen und auch schon die Vorbereitung und die Ausbildung auf die U15-Saison in der Verbandsliga Süd.


Wie sehr hatte Corona Einfluss auf die Ausbildung der Jungs?

Durch das Fehlen von Spielen und die eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten, war es schwierig die Jungs vor allem taktisch weiter zu bringen. Zum Glück haben sich die meisten Spieler individuell fit gehalten und der Verein hat das Training auch kontaktlos zunächst in 2er und dann in 5er-Gruppen ermöglicht. So konnten sich das Team zumindest seit Februar wieder regelmäßig auf dem Platz sehen. Aber natürlich ging einiges in dem Jahr verloren, nicht nur fußballerisch, sondern vor allem auch beim Miteinander neben dem Platz. Bis Anfang Juni durften z. B. coronabedingt keine Eltern auf das Sportgelände; vom ausgefallenen Ostercamp, der Weihnachtsfeier oder einer Abschlussfahrt ganz zu schweigen.


Wie soll deine U14 in Zukunft Fußballspielen?

Als erstes geht es darum sich an das 11er Feld zu gewöhnen. Die Wege und Abstände werden größer, die Gegenspieler körperlich und läuferisch stärker, der Ball schwerer. Dennoch möchte ich, auch als jüngerer Jahrgang vor allem fußballerisch überzeugen, mit Kurzpässen, viel Bewegung und 1:1 Dribblings. Ich möchte meine Mannschaft offensiv spielen lassen, aber zuerst muss die Grundordnung und das Abwehrverhalten stimmen. Dies und die Zweikämpfe sind entscheidend, egal in welchem System man spielt, ob mit 3er- oder 4er-Kette. Nach vorne soll es dann schnell und trickreich gehen und die Jungs dürfen kreativ sein, solange daraus kein „Showfußball“ wird. Es wäre super, wenn wir als jüngerer Jahrgang den Aufstieg aus der Kreisliga in die Gruppenliga packen könnten. Aber planen kann man damit nicht, besonders nach einem Jahr Spielpause und ohne die anderen Teams zu kennen. Viel wichtiger ist es deshalb die Mannschaft zusammen zu halten, zu entwickeln und gezielt zu verstärken. Im Hinblick auf die U15-Saison wird das kommende ein Vorbereitungsjahr.


Wie sehen die personellen Planungen für die kommenden Saison aus?

Wir werden eng mit dem Trainerteam der U15 zusammenarbeiten und den Jahrgang 2007 mit einigen jüngeren Spielern unterstützen. Auch das bewährte wöchentliche jahrgangsübergreifende Training werden wir fortführen. Der U14-Kader wird fast ausnahmslos nur aus jüngeren Jahrgängen bestehen, bei bisher drei Neuzugängen. Mal sehen, ob bis Ende Juni noch jemand dazu kommt. Ein 6er oder 8er wäre noch perfekt. Ab 08. Juni starten wir dann in die gezielte Saisonvorbereitung und voraussichtlich ab dem 19. Juni mit den ersten Testspielen auf dem Großfeld.

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