Einer unserer kommenden U17-Trainer Bastian Eisert im Gespräch

Der Jahrgang 2005 wird auch in der kommenden Saison von Frank Laber und Bastian Eisert trainiert. Letzterer hat sich nun für zwei weitere Spielzeiten an Rot-Weiss gebunden und wird fester Bestandteil des Trainerteams der U17 in der Hessenliga.

Wie kam es zur Entscheidung, dass du dem Verein direkt für zwei Saisons zugesagt hast?

Ich durfte in den vergangenen zwei Jahren eine positive sportliche Entwicklung des Vereins miterleben. Mir gefällt vor allem der positive und konstruktive Austausch mit den Trainerkollegen und Verantwortlichen. Da ich auch mein Wirtschaftsstudium im Rhein-Main-Gebiet fortsetzen möchte, war nach einem kurzen Gespräch mit unserem Vorsitzenden und unserer sportlichen Leitung klar, dass ich den eingeschlagenen Weg in Walldorf weiter begleiten möchte.

Du gehst nun in die dritte Saison mit dem 2005er Jahrgang, wie hat sich das Team in den vergangenen zwei Jahren entwickelt?

In der ersten Saison war die Mannschaft etwas zusammengewürfelt und es benötigte Zeit um das Team einzuspielen. Die Jungs waren aber sehr trainingsfleißig und wir konnten uns mit dem direkten Wiederaufstieg in die U15-Verbandsliga belohnen. Leider musste die Saison abgebrochen werden, das Finale des Kreispokals hätte nochmal ein Highlight werden können. Dass die zweite Saison bereits nach fünf Spieltagen ein Ende fand, ist extrem ärgerlich. Die Mannschaft hatte sich in der Vorbereitung gut präsentiert und legte einen perfekten Saisonstart hin. Zum Glück konnten wir im Oktober zumindest noch unser Trainingslager durchführen. Um die lange spielfreie Zeit möglichst zu überbrücken, haben wir versucht die Jungs mit Home-Trainings und Zweier-Trainings auf dem Platz fit zu halten.

Ein Großteil der 2005er hat bisher weder Verbands- noch Hessenligaerfahrung, ist die Mannschaft hessenligatauglich?

Ich bin mir sicher, dass wir qualitativ gut aufgestellt sind. Wir besitzen intern viele gute Einzelspieler und auch extern bewerben sich derzeit einige talentierte Jungs. Schade ist, dass es nicht alle Spieler aus dem U16-Kader in die U17 schaffen werden.

Du wirst auch im kommenden Jahr mit Frank Laber ein Trainerteam bilden, wie kann man sich eure Zusammenarbeit vorstellen?

Nach drei Jahren Zusammenarbeit sind wir eingespielt und können uns ohne große Absprachen aufeinander verlassen. Die meisten Abläufe haben sich in den vergangenen Jahren einfach entwickelt. Im Trainingsbetrieb und auch im organisatorischen Bereich versuchen wir die Arbeit möglichst aufzuteilen. Für einen reibungslosen Ablauf an Spieltagen hat jeder feste Aufgaben. Da wir auch bei sportlichen Entscheidung meist auf einer Wellenlänge liegen, spricht nichts gegen eine weitere Spielzeit.

Eine enge Verzahnung mit der U16 ist geplant, wie soll der stetige Austausch ablaufen?

Die mannschaftsübergreifende Kommunikation zwischen den Trainern ist hervorragend. Mit unserem U16-Trainer Stefan Glowitzki hatten wir uns bereits in der abgelaufenen Saison häufig ausgetauscht. Geplant sind gemeinsame Trainingseinheiten und ein Sommertrainingslager, davon können Trainer und Spieler profitieren. Zudem soll eine Durchlässigkeit von U16 zu U17 gegeben sein, da wir auch im 2006er Jahrgang einige hoffnungsvolle Talente haben.

Was zeichnet dich als Trainer aus und was erwartest du von deiner Mannschaft?

Da ich selbst strukturiert und zielstrebig arbeite, erwarte ich von jedem Spieler eine hohe Leistungsbereitschaft. Wenn das gegeben ist, werde ich die Jungs mit viel Freude bei ihrer sportlichen und auch persönlichen Entwicklung begleiten. Der Spaß darf natürlich nicht zu kurz kommen und wenn es die Situation hergibt, bin ich auch für den ein oder anderen dummen Spruch zu haben.

Worauf legst du besonderen Wert bei deiner Mannschaft und deinen Spielern?

Defensiv ist mir vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit wichtig. Da sind die Aufgaben klar festgelegt und jeder Spieler weiß genau welche Räume und Gegenspieler er zu verteidigen hat. Im eigenen Ballbesitz versuchen wir variabel zu agieren und Umschaltsituationen schnell auszuspielen. Wichtig ist mir, dass die Jungs in der Lage sind, sich im Eins gegen Eins durchzusetzen. Zweikampfverhalten und kleine Spielformen werden daher mindestens einmal pro Woche trainiert.

Welche sportlichen Ziele steckst du dir für die Zukunft?

Natürlich möchte ich mit der Mannschaft eine möglichst erfolgreiche Saison spielen und hoffe, dass sich jeder einzelne Spieler in Hessens höchster Spielklasse gut präsentieren kann. Primär steht immer die fußballerische Ausbildung der Jungs im Vordergrund, daher freue ich mich besonders, wenn die Jungs möglichst lange und erfolgreich am Ball bleiben. Für mich persönlich hoffe ich, dass ich noch sehr viele Jahre Freude an der Jugendarbeit habe.

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